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Projekt ACDK (Maja Objects)
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ACDK (früher Maja Objects) ist ein plattformunabhängiges Framework
für C++ für die Realisierung von Serveranwendungen
mit einer Orientierung an Java.
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Zeit: | 1999 - 2003
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Kunde: | Diverse Endkunden, Inhouse
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Position: | Geschäftsführung, Entwickler, Entwicklungsleitung
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| Technologien: | C++, Java, Compilerbau, COM, CORBA, SQL, XML,
Perl, Python, PHP, Tcl, Lisp, TCP/IP |
Als Grundstein für die Abwicklung von Projekten im
Bereich Logistik brauchte die Firma Micromata ein
Software Framework. Fachliche Grundlage für solch ein
Framework erarbeitete ich für die MAN Logistics (siehe
LMF-Framework).
Besondere Anforderungen an dieses Framework waren:
- Für die Ansteuerung von Fördertechnik, Regalbediengeräten
und Roboter zeitnahe Reaktionen der Software-Systeme.
- Ansteuerung von hunderten Hardwaresystemen (Scanner, Waagen,
Steuerungssysteme, Funkterminals, etc.)
- Koppelung gegen SAP R/3 über die IDOC RFC Schnittstelle.
- Nutzung von SQL-Datenbanken.
- Threading / Verteilte Anwendungen.
- Unterstützung von diversen Protokollen, wie TCP/IP, OSI,
Profibus, Seriell, Funkterminals, CORBA.
- Einbettung von Scriptsprachen für Customizing des Systems
(z.B. Perl, Tcl).
- Muss auf Unix und NT Systemen laufen.
- 365 Tage / 24 Stunden Verfügbarkeit.
- Unterbrechbarkeit, Wiederanlauf, Persistenz des Gesamtsystems
Weitere Anforderungen ergeben sich aus der Projektabwicklung:
- Framework muss für einen durchschnittlichen Programmierer
beherrschbar sein.
- Das Softwaresystem muss in kurzer Zeit erstellt werden, da
ansonsten zwischen Aufbau der Fördertechnik und Inbetriebnahme
der Logistikgesamtlösung sehr viel Kapital gebunden ist.
Dies hat zur Konsequenz, dass für alle technischen
Standardanforderungen (wie Netzprotokolle, Datenbankzugriff,
SAP-Anbindung, Persistenz, Threading, Logging, etc.)
schon vorgefertigte Lösungen bereitstehen müssen.
- Fehler müssen schon durch das Bibliothekdesign vermeidbar
sein (z.B. Speichermanagement, das oft noch Entwickler Monate
nach offizieller Abnahme des Projektes bindet).
- Gute Logging, Tracing, Debugging Funktionalitäten.
Mit der Micromata_application GmbH und Micromata_logistics GmbH
gründete ich die Micromata_objects GmbH - der ich als
alleiniger Geschäftführer vorstand - mit dem Ziel, ein C++-Framework
zu entwickeln um sie einerseits im Projektgeschäft im Bereich
Logistics und E-Commerce einzusetzen und andererseits mit Hilfe
von Venture Capital zu vermarkten.
Meine Aufgabe bestand in den ersten 3 Monaten darin,
die Kernbestandteile des Frameworks Maja (heute ACDK) zu entwickeln.
In diesem Rahmen wurde auch die SAP R/3 Schnittstelle entwickelt
(siehe AILA und ITalkIDOC)
und eingesetzt.
Für die Gewinnung eines Venture Kapitalgebers
entwickelte ich einen Businessplan für Micromata_objects
GmbH.
Parallel entwickelte ich mit 3 Angestellten weitere Komponenten
des Frameworks.
Nachdem wir eine Reihe von Gesprächen und Vorverhandlungen
mit möglichen Kapitalgebern geführt hatten, kamen wir aber
zu dem Schluss, dass einerseits die vorgestellte Geschäftsidee
für die typischen Venture-Kapitalgesellschaften nicht attraktiv
genug war (technisches Produkt, Industrieprojekte, kein Webportal)
und andererseits die von den möglichen Kapitalgebern
gestellten Bedingungen für die Gesellschafter von
Micromata_objects GmbH nicht akzeptabel waren.
Für ein B2B Projekt unter der Federführung der
Micromata_applications GmbH entwickelten wir
eine generische SQL-Schnittstelle (ODBC, Oracle).
Siehe auch Atrax.
Die Weiterentwicklung des Frameworks ACDK wird
weiterhin durch mich als OpenSource Projekt vorangetrieben.
Weitere Informationen siehe bitte:
ACDK
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