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Webbasiertes Projektmanagement-Werkzeug.
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Zeit: | 2000
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Kunde: | Inhouse, Endkunden
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Position: | Geschäftsführung, Projektleitung, Vertrieb, Entwicklung
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Technologien: |
PHP, CMS, MySQL, Perl, Shell, Linux
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Bei meinen Tätigkeiten als Entwickler, Projekt-
und Entwicklungsleiter konnte ich schon früh erfahren,
wie wichtig eine gute Kommunikation und Steuerung
innerhalb des Projektteams und mit den Kunden ist.
Einer der wichtigsten Gründe für das mögliche Scheitern
eines Projektes liegt nicht in technologischen oder
inhaltlichen Problemlagen, sondern im Sand des
Kommunikationsgetriebes zwischen Projektteams und Kunden.
Während ein Kunde aus dem Felde des E-Commerce gleich von Beginn
ein 'Du' anbietet, erwartet ein Kunde aus der Industrie
die Einhaltung eines verbindlichen Tones.
Auch bei den Standards des Projektmanagements findet man sehr
verschiedenartige Vorstellungen.
Unabhängig von diesen unterschiedlichen Erwartungen ist eine offene
und dokumentierte Kommunikation des Projektes wesentlich.
Dabei ist es unerheblich, ob Protokolle von mündlichen
Vereinbarungen fixiert werden, oder eine Projektabwicklung
nach ISO 9000/9001 dokumentiert wird.
Eine Dokumentation schafft Vertrauen und Sicherheit
bei allen Beteiligten.
Bei verschiedenen Projekte musste ich beim Eintritt
zunächst grundlegende Formen der Dokumentation einführen
- angefangen vom bislang fehlenden Firmenbriefkopf, bis
hin zu zum Erstellen eines Qualitätsmanagement Handbuches.
Eine nicht unwesentliche Aufgabe ist die Durchsetzung der
QS-Maßnahmen innerhalb eines Teams. Papier ist geduldig
und Grundsätze und Richtlinien haben oft eine Halbwertszeit
von wenigen Wochen.
Eine Alternative besteht in einer Plattform für Zusammenarbeit,
bei der die Zugangsschwelle für alle möglichst niedrig
gehalten wird und mit der auch alle gerne arbeiten.
- Werkzeug für alle Teammitglieder und keine
Zugangsgrenzen für reine Managerwerkzeuge
(z.B. MS Project) und Entwicklerwerkzeuge
(z.B. Versionsverwaltung).
- Direkte Dokumentation innerhalb des Systems.
- Dokumentation der Kundenkommunikation (Telefonate,
Protokolle).
- Einbindung externer Dokumentation (Word, PDF)
- Integriertes Task- und Bugtracking.
- Projektsteuerung (Zeitpläne, Aufwandaufschätzungen,
Personalplanung).
- Verschiedene Zugriffslevel für Kunden, Entwickler
und Manager.
- Eingebautes Versions-Management.
- Abrechnungen für den Kunden können aus Tagesberichten der Entwickler
erstellt werden.
- Verwaltung von Regressionstests und Releases.
Als Vorlage für solch eine Plattform fand ich in
SourceForge ( http://sourceforge.net,
mit denen OpenSource Projekte verwaltet werden.
SourceForge ist als LAMP-System (Linux, Apache, MySQL, Perl/PHP)
aufgebaut und selbst als OpenSource verfügbar.
Durch Anpassungen und Erweiterungen, die für den Einsatz innerhalb
kommerziellen Projekten notwendig waren, entwickelten wird ProjectForge.
Die Anpassungen mussten im Bereich Rechteverwaltung, Struktur und Benennung
der Webseiten und Integration einiger Bauteile der Plattform vorgenommen werden.
Die Erweiterung besteht hauptsächlich aus einem Modul für die Erstellungen
von Dokumenten ( GenWeb), mit dem man Standarddokumente
(Lastenheft, Spezifikation, Protokolle, Telefonnotizen, etc.) in HTML
erstellen und ggf. als PDF exportiert kann. Besonders wichtig hierbei
ist, dass die erstellten Dokumente in dem Projektweb strukturiert
eingefügt werden und so für alle einfach wieder zu finden sind.
Im Gegensatz zu einem externen Qualitätsmanagement Handbuches fällt
es bei ProjectForge auch allen Mitarbeitern leicht, zu einer
guten Projektabwicklung beizutragen.
Nach einer Evaluation innerhalb der Firmengruppe Micromata_group
(weitere Produkte aus dem LotusNotes und Exchange Umfeld wurden
getestet) wurde ProjectForge zum Standard für die Abwicklung
von Projekten gemacht.
Das Feedback von den Projektmitarbeitern und vor allem auch
der Kunden aus dem Umfeld Industrie und Dienstleistung war
sehr positiv.
Ich stellte ProjectForge auch auf der Veranstaltung
"Open Exchange Deutsche Bank & Guests on 2000-05-23" unter weiteren
Beiträgen von IBM, Oracle, SAP und der Deutsche Bank zu dem Thema
"Managing Software Development through Key Performance Indicators"
vor.
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